Familienvisum Pakistan

1. Visumpreis ermitteln - kostenlos und unverbindlich

Visa Bestimmungen
Folgende Unterlagen benötigen wir für die Beantragung Ihres Familienvisums Pakistan

Reisepass (Muss im Original beiliegen)
  • mindestens 6 Monate gültig
  • Mindestens eine leere Seite muss im Pass vorhanden sein.
Passfoto
  • 2 x identische Passbilder
  • in Farbe
  • keine Scankopie
  • in der Größe 3,5 x 4,5 cm
  • mit hellem Hintergrund
Visumantrag (wird nach Ihrer Bestellung bereitgestellt)
  • 2 x vollständig und gut leserlich mit einem schwarzen Stift ausgefüllte Antragsformulare
  • vom Antragsteller unterschrieben
  • Muss im Original vorliegen.
Aufenthaltsgenehmigung bei nicht deutschen
  • in Kopie
  • EU-Bürger sowie Bürger der Schengen-Staaten benötigen eine Kopie einer Meldebestätigung für Deutschland oder eine Freizügigkeitsbescheinigung.

Allgemeine Informationen zur Einreise und/oder zum Familienvisum Pakistan

Die Bearbeitungszeit der Visa beträgt zurzeit bis zu 10 Tage. Wir bitten Sie dies in Ihrer Reiseplanung zu berücksichtigen.

Bitte beachten Sie, dass das Konsulat eine Visumgebühr für jede reisende Person berechnet und nicht pro Reisepass. Das bedeutet, dass auch für Kinder eine Gebühr anfällt, die in dem Pass eines Elternteils eingetragen sind.

Im Falle einer Ablehnung des Visumantrags werden vom Konsulat generell keine Visumgebühren erstattet.

Eine Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland ist eine Grundvoraussetzung für die Visumbeantragung.

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Familienvisum Pakistan und allgemeine Informationen zum Reiseland Pakistan


Sie haben eine abenteuerlustige Familie und planen eine Reise nach Pakistan? Dann benötigen Sie für Kind und Kegel ein Visum, damit Sie in das Land einreisen und sich dort auch aufhalten dürfen. Informationen zum Familienvisum Pakistan erhalten Sie bei der Botschaft oder in einem der Konsulate in Deutschland. Zuvor sollten Sie aber einen Termin in der Verwaltung Ihrer Gemeinde oder Stadt machen und für jedes Familienmitglied einen Reisepass beantragen. Bei Kindern unter 10 Jahren genügt in der Regel ein Kinderausweis mit Lichtbild. Es wird aber empfohlen, auch für die Kleinsten einen Reisepass ausstellen zu lassen. Ist die Beantragung erledigt und haben Sie sich mit Ihrem Reiseanliegen an die Botschaft gewendet, ist es möglich, dass diese genauere Informationen zum Aufenthalt im Land fordert. Das kostet alles viel Zeit. Nehmen Sie sich dem Thema Familienvisum Pakistan deshalb schon recht früh an - am besten zwei Monate vor dem Antritt der Reise. Denn auch die Bearbeitung der Visa kann einige Wochen dauern. Sind alle Unterlagen zusammengesucht, lohnt sich ein detaillierter Blick auf das Abenteuer Pakistan.



Sicherheitshinweise


Pakistan ist ein islamisches Land. Das heißt es gilt zum Teil das religiöse Gesetz des Islam, die Scharia. Beachten Sie daher die Sitten und Gebräuche vor Ort. Das heißt: Tragen Sie keine Shorts oder schulterfreie Kleidung und verzichten in der Öffentlichkeit auf den Genuss von Alkohol sowie auf das Fotografieren von Einrichtungen der Polizei oder der Armee. Sind Sie sich als deutsche Gäste unsicher, was Sie bei ihrem Aufenthalt im Land dürfen und was nicht, können Sie sich beim Auswärtigen Amt, in der Botschaft oder in einem Konsulat Pakistans vor der Einreise Informationen einholen.



Reisezeit


Pakistan hat ein kontinentales Klima. Von Dezember bis März herrschen durchschnittlich 12 bis 25 °C, lediglich an der Küste liegt das Monatsmittel auch im Winter um die 20 °C. Eine ideale Zeit, um das Land mit Ihrem Visum und Reisepass zu bereisen. Im Hochland hingegen kann es in der kalten Jahreszeit auch Nachtfröste geben, denn die Durchschnittstemperaturen liegen nur bei etwa 10 °C. Wärmer wird es dann von April bis November, wo die Temperaturen oft über die 30 °C klettern. Vereinzelt können im Binnenland sogar Spitzenwerte von bis zu 50 °C auftreten.



Impfungen


Wenn Sie direkt aus Deutschland mit einem Pakistan-Familienvisum reisen, bestehen für die Einreise in das Land derzeit keine Impfvorschriften die aktuell gültig sind. Das Auswärtige Amt empfiehlt lediglich die Standardimpfungen gemäß dem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes. Bei Langzeitaufenthalten werden weitere Impfungen empfohlen. Am besten sprechen Sie vor der Einreise mit einem Tropen- oder Reisemediziner und lassen sich beraten. Das gilt insbesondere für die Erkrankung Malaria. Denn - ausgenommen in Höhenlagen - besteht in Pakistan das ganze Jahr über ein mittleres Übertragungsrisiko.



Verkehrsnetz


In Pakistan gibt es vier internationale Flughäfen, die in den Städten des Landes liegen: Karachi, Lahore, Islamabad und Peshawar. Das Flugzeug gilt als das schnellste Fortbewegungsmittel im Land. Gut voran kommen Sie auch mit der Eisenbahn. Das Bahnnetz ist recht gut ausgebaut. Dasselbe lässt sich auch über das Schnellstraßennetz sagen. Aber Vorsicht: Nur rund 60 Prozent der Straßen sind befestigt, Nebenstraßen haben meist nur einen Schotterbelag, was das Reisen etwas beschwerlicher macht. Busse, Taxis, Rikschas und Mietwagen finden Sie in allen größeren Städten. Deutsche Reisende sollten beachten, dass in Pakistan Linksverkehr herrscht. Beim der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel bietet sich geradezu zwangsläufig eine gute Gelegenheit, Kontakt zu den Menschen in Pakistan aufzunehmen. Die oft neugierigen aber freundlichen Nachfragen zur Nationalität Reisenden, sollten Gäste immer als einen Versuch vorsichtiger Kontakt Aufnahme deuten. Einfach, kurze Antworten genügen, um den Fragestellenden schnell zufrieden zu stellen.



Naturraum


Pakistans Flora und Fauna ist facettenreich. Im äußersten Norden treffen die drei höchsten Gebirgszüge der Erde, Hindukusch, Karakorum und Himalaya zusammen und trennen das Land von Zentralasien. Im stark vergletscherten Karakorum, nördlich des Fluss Indus, liegt die höchste Erhebung Pakistans, der Berg K2 (8.611 Meter). Dort lässt das wüstenhafte Klima lediglich spärliche Vegetationsformen zu. Einige wenige Nadelwäldern finden sich hier. Insgesamt sind aber nur noch rund vier Prozent der Fläche Pakistans bewaldet. Der Grund: In den Tiefebenen haben die Zunahme der Bevölkerung und die intensive Landwirtschaft die ursprüngliche Natur stark verändert. Ähnliches widerfuhr der Tierwelt. So wurde im 19. und 20. Jahrhundert unter anderem der Indische Elefant, der Königstiger, der Asiatische Löwe und der Gepard ausgerottet. In den Bergen Nordpakistans leben heute einige hundert Leoparden, außerdem Steinböcke, Riesenwildschafe und Luchse. Auch der Kragen- und der Branbär nennen Pakistan ihr Zuhause.



Pakistanisches Essen


Grundnahrungsmittel im Land sind Brote aus Weizen, die zu jeder Mahlzeit gereicht werden. Ebenso beliebt ist Reis, der häufig als gewürztes Pfannengericht mit Gemüse und Fleisch gegessen wird. Zu den Hauptmahlzeiten verzehrt man oft Gemüse- und Fleischcurrys. Zutaten in pakistanischen Gerichten sind zudem Linsen, Erbsen und andere Hülsenfrüchte - eine Vielzahl von Kräutern inklusive. Die beliebtesten Fleischsorten sind Lamm, Huhn und Rind. Das Nationalgetränk ist Tee, der mit Milch und Gewürzen getrunken wird.



Sehenswerte Städte


Islamabad: Die Hauptstadt Pakistans besteht aus einem Mix aus islamischer Tradition und Moderne. Der „Saudi-Pak Tower“ ist ein Beispiel für die Kombination von mogul-indischem Dekor und moderner Architektur. Sehenswert ist auch die „Faisal-Moschee“, die Besuchern durch ihre auffällige Bauweise und enorme Größe ins Auge fällt. Des Weiteren ist das Stadtbild durch zahlreiche Regierungsgebäude geprägt. Auch die meisten ausländischen Botschaften befinden sich hier. Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist ein riesiger, silberner Globus, errichtet 2004 als das Land den SAARC-Gipfel (Südasiatische Vereinigung für regionale Kooperation) ausrichtete. Karachi. Mit einem Familienvisum Pakistan sollten Sie der ehemaligen Hauptstadt des Landes, Karachi einen Besuch abstatten. Die Hafenstadt liegt am Arabischen Meer nahe der Indus-Mündung. Sehenswert ist das „Mazar-e-Quaid“, das Mausoleum des Pakistan-Begründers Mohammed Ali Jinnah. Es ist vollständig aus Marmor erbaut. Die beste Besuchszeit ist zur Wachablösung, die dreimal täglich stattfindet. Auch dem eindrucksvollen „Mohatta Palace“ sollten Sie nach der Einreise einen Augenblick Ihrer Aufmerksamkeit widmen. Wenn es Sie eher ans Meer zieht, ist der Strand von Clifton empfehlenswert. Er gehört zu den längsten Stränden der Welt.

Thatta: Sehenswert ist ebenfalls die unweit von Karachi gelegene Stadt Thatta. Zu bestaunen ist unter anderem die prächtige Moschee von Shah Jahan, bekannt als Erbauer des berühmtesten Bauwerks Indiens, dem „Taj Mahal“. Lohnen tut sich auch der Weg zum „Makli-Hügel“. Die auf ihm befindliche Totenstadt beginnt etwa drei Kilometer westlich der Stadt an der Straße nach

Karachi: Nahe einem ehemaligen Flussbett des Indus sind riesige Mausoleen zwischen einfachen Gräbern, Ruinen und Steinfeldern verstreut. Die Bauten wurden vom 14. bis zum 17. Jahrhundert von den Dynastien der Sumra, Arghun, Tarkhun und den Moguln als Bestattungsplatz angelegt. Peshawar: An der nordwestlichen Grenze zu Indien befindet sich die Stadt Peshawar. Sie ist seit ihrer Gründung vor 2.000 Jahren ein wichtiges Handelszentrum zwischen dem indischen Subkontinent, Afghanistan und Zentralasien. Die von 20 Stadttoren geschützten Parkanlagen und Stadtgärten erinnern stark an die britische Kolonialzeit. Anschauen sollten Sie sich das Museum der Stadt und die „Zarghoni-Moschee“.

Lahore: Planen Sie noch in Deutschland eine Sightseeingtour in der zweitgrößten Stadt Pakistans ein. Seit dem 11. Jahrhundert ist Lahore eines der geistigen Zentren des Islam, wovon auch die zahlreichen Moscheen zeugen. Lahore war einst die prunkvolle Hauptstadt des Mogulreiches, für das damalige Europa ein Symbol von Reichtum und grenzenloser Macht. Hier steht auch die „Minar-e-Pakistan“, ein 60 Meter hohes Minarett mit 2003 Stufen. Eine weiteres Highlight ist die zweitgrößte Moschee Pakistans, die „Badshahi Moschee“, in der bis zu 100.000 Gläubige Platz finden. Weltbekannt sind auch die „Shalimar-Gärten“ mit ihren riesigen Terrassen aus Marmor und zahlreichen Teichen mit Wasserfontänen.

Mit dem Visum für Ihre Familie und den Reisepässen die gültig sind, können deutsche Gäste vielfältige, oft auch spannende Eindrücke in Pakistan gewinnen. Sie müssen nicht Monate Paksitan bereisen, um einen Einblick in die Traditionen und auch religiösen Besonderheiten des Landes zu erhalten. Aber bitte beachten Sie unbedingt die Einreisebestimmungen bezüglich Visa, Visum und Reisepass. So wird Ihr Aufenthalt nach Ihrer Einreise in Pakistan sicherlich zu einem eindrucksvollen Erlebnis.