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Businessvisum Vietnam

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Visa Bestimmungen
Folgende Unterlagen benötigen wir für die Beantragung Ihres Businessvisums Vietnam

Reisepass (Muss im Original beiliegen)
  • mindestens 1 Monat über das Ende der Reise hinaus noch gültig
  • Mindestens eine leere Seite muss im Pass vorhanden sein
Passfoto
  • in Farbe
  • keine Scankopie
  • in der Größe 3,5 x 4,5 cm
Visumantrag (wird nach Ihrer Bestellung bereitgestellt)
  • vollständig und gut leserlich ausgefüllte Antragsformulare
  • vom Antragsteller unterschrieben
  • Muss im Original vorliegen
Aufenthaltsgenehmigung bei nicht deutschen
  • in Kopie
  • EU-Bürger sowie Bürger der Schengen-Staaten benötigen eine Kopie einer Meldebestätigung für Deutschland oder eine Freizügigkeitsbescheinigung
Einladung
  • Eine von den vietnamesischen Behörden ausgestellte Einreisegenehmigung oder einer sogenannten Approval-Number muss vorliegen
  • Diese Genehmigung muss vom vietnamesischen Geschäftspartner bei den zuständigen Behörden in Vietnm beantragt werden und nach erfolgreicher Ausstellung an den deutschen Reisenden in Kopie weitergeleitet werden(die Einreise-Genehmigungen beginnen immer mit den folgenden Kennzeichnungen; 493-A oder 493-C oder 493-B
  • Falls Sie keinen Geschäftspartner in Vietnam haben, dann können Sie als Ausnahme mit einem Touristenvisum oder auch Geschäftsvisum mit einer Gültigkeit von bis zu 90 Tagen einreisen, um Geschäftsbeziehungen aufzubauen.

Allgemeine Informationen zur Einreise und/oder zum Businessvisum Vietnam


Die Visa für Geschäftsreisende und Investoren können für die Dauer von bis zu einem Jahr mit einmaliger oder auf Wunsch auch mit mehrmaliger Einreise ausgestellt werden.



Kinder, die im Pass eines Elternteils eingetragen sind, benötigen kein extra Visum für die Einreise nach Vietnam.



Kinder, die einen eigenen Pass besitzen, benötigen dagegen ein Visum. Die reguläre Bearbeitungszeit für ein Visum beträgt eine Woche.



Eine Expressbearbeitung ist gegen höheren Gebühren möglich.


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Geschäftsvisum Vietnam und wichtige Infos zum Land


Sie planen eine Geschäftsreise nach Vietnam? Dann sollten Sie vor Ihrer Reise nach Vietnam ausreichend Informationen über das südostasiatische Land einholen. Damit Sie Ihr Visa nach dem beantragen schon bald in den Händen halten können, müssen Sie vorab einige Formalitäten erledigen. Als Staatsbürger aus Deutschland benötigen Sie vor der Einreise ein Geschäftsvisum Vietnam. Im internationalen Sprachgebrauch wird ein Geschäftsvisum oft auch als Businessvisum bezeichnet. Allgemeine Informationen über die notwendigen Unterlagen für Ihre Reise teilt Ihnen das Auswärtige Amt mit in Berlin. Generell zuständig für die Erteilung von Visa ist aber nur die Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam in Berlin oder das Vietnamesische Generalkonsulat in Frankfurt am Main. Bevor Sie ein Visum beantragen können, brauchen Sie einen gültigen Reisepass. Ist dieser bereits beantragt, müssen Sie sich nur noch entscheiden, ob Sie ein Visum für einen Zeitraum von vier Wochen zur einmaligen Einreise möchten oder ein Visum, das einen längeren Aufenthalt für einige Monate und eine mehrmalige Einreise erlaubt. Eventuell werden dafür weitere Unterlagen verlangt. Sind die Vorbereitungen für Ihr Businessvisum Vietnam geregelt, sollten Sie sich neben Ihren Geschäftsterminen etwas Zeit für Vietnam selbst nehmen, um etwas mehr über das Land schon vor Ihrer Reise zu erfahren.



Impfungen und Hygienemaßnahmen


Ist Ihre Einreise nach Vietnam durch die Botschaft genehmigt worden und sind Sie Besitzer eines Visums für Vietnam – z. B. einem Businessvisum, dann stehen verschiedene Impfungen an. So empfehlen sowohl das Auswärtige Amt als auch das Robert-Koch-Institut, sich gegen Gelbfieber, Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A impfen zu lassen, bei Langzeitaufenthalten auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Japanische Encephalitis und Typhus. Im Land selbst sollten Sie folgende Hygienemaßnahmen beachten:

  • Kein Leitungswasser trinken.
  • Wasser nur aus Flaschen zu sich nehmen.
  • So oft wie möglich die Hände waschen.
  • Einmalhandtücher verwenden.


Wichtige vietnamesische Städte


Die wichtigsten vietnamesischen Städte sind die Hauptstadt Hanoi und die Hafenstadt Ho-Chi-Minh-Stadt (früher Saigon). Mit großer Wahrscheinlichkeit wird ein Geschäftsreisender eines dieser Wirtschaftszentren mit mit seinem Businessvisum besuchen. Während Ho-Chi-Minh-Stadt eine der schnellst wachsenden Boomstädte der Welt ist, hat Ha Noi das Image, ruhiger und beschaulicher zu sein. In der Tat ist es in wirtschaftlicher Hinsicht gegenüber der südlichen Metropole recht weit im Hintertreffen. Weitere Städte sind die vietnamesischen Hafenstädte Da Nang, Hai Phong und Nha Trang, die in ihrem Stadtbild stark von der französischen Kolonialzeit geprägt sind. Dies ist unter anderem an den zahlreichen Kirchen und Villen der Städte zu erkennen. Die Städte Hue (damals Hauptstadt der letzten Kaiserdynastie) und die kaiserliche Sommerresidenz Da Lat im südlichen Hochland sind von großer geschichtlicher Bedeutung und verlocken viele Besucher zu einer Reise dorthin. Reine Industriestädte sind hingegen Vinh, Ninh Binh, My Tho und Ben Tre.



Wirtschaftskraft


Das „vietnamesische Wirtschaftswunder“ begann 1986, als sich das unter den Folgen von Krieg und Zerstörung leidende Land zu öffnen begann. Es wurde eine Wirtschaftserneuerung in die Wege gleitet, die zentrale Planung teilweise aufgegeben, die Kollektivierung schrittweise verringert und marktwirtschaftliche Reformen angestrebt. Ausländischen Firmen wurde erlaubt, in Vietnam zu investieren. Viele Unternehmer reisten seitdem mit einem Businessvisum nach Vietnam. Zu Beginn der 1990er Jahre flossen dann so viele Investitionen und Finanzhilfe von außerhalb in das Land, dass das Wirtschaftswachstum zeitweise zehn Prozent pro Jahr überstieg. Ein beträchtlicher Teil der Wirtschaftsleistungen wird durch die USA erbracht. Deutschland gilt als größter EU-Handelspartner Vietnams. Wichtige Exportprodukte in die Bundesrepublik sind Schuhe, Textilien, landwirtschaftliche Erzeugnisse (zum Beispiel Kaffee und Pfeffer), Meeresfrüchte sowie Elektronikartikel und Möbel. Doch nach wie vor gehört Vietnam zu den ärmsten Ländern Asiens. Das Volkseinkommen zwischen Stadt und Land ist ungleich verteilt. Rund 60 Prozent der Bevölkerung auf dem Land erwirtschaften nur 20 Prozent des Volkseinkommens. Dafür konzentrieren sich in dem Großraum der 10-Millionen-Metropole Ho-Chi-Minh-Stadt ein Viertel der Wirtschaftskraft der Vietnamesen.



Handy und Internet


Wer mit einem Geschäftsvisum Vietnam ins Land reist, muss meist rund um die Uhr für seine vietnamesischen Business-Partner erreichbar sein. Das ist in Vietnam leider nicht immer umsetzbar. Dort wo viel investiert wurde, ist das Telekommunikationsnetz zuverlässig, dort, wo noch nicht investiert wurde, ist es weit zurückgeblieben. Es existieren aber bereits mehrere gut ausgebaute Mobilfunknetze mit 3G- und HSDPA-Internet. Seit dem Jahr 2012 finden Sie in fast allen größeren Orten Breitbandinternet, in Städten auch häufig offene WLANs. Bei vietnamesischen Lokalen, Massagestudios oder Hotels gehört Gratis-WLAN heute zum guten Ton. Ansonsten gibt es zahlreiche Internetcafés, in denen Sie Ihrem Business nachgehen können.



Kriminalität


Für Reisende mit einem Visum ist Vietnam ist ein vergleichsweise sicheres Land. Bei Ihren Reisen erleben Besucher des Landes mit ihren Visa im Grunde wenig Gewaltkriminalität. In Touristengebieten ist die Diebstahlkriminalität aber recht hoch. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte auf Fahrten mit Fahrrad- oder Motorradtaxis verzichtet werden. Insbesondere in Ho-Chi-Minh-Stadt, Nha Trang und Hanoi mehren sich Handtaschen- und Gepäckdiebstahl, sowohl von vorbeifahrenden Mopeds aus als auch nach Ablenkungsmanövern durch Kinderbanden, insbesondere bei der Ankunft und der Abreise vor dem Hotel. Außerdem kommt es verstärkt zum Diebstahl von Bargeld aus Hotelzimmern. Es wird empfohlen, Wertgegenstände im Hotelsafe zu deponieren und nur unbedingt benötigte Wertgegenstände in der Stadt oder auf Reisen durch das Land mit sich zu führen. Sind Unterlagen wie Reisepass, Bargeld, Visum oder sonstige Wertgegenstände abhanden gekommen, ist der Verlust bei der örtlichen Polizei anzuzeigen. Weder die Ausländerpolizei in Hanoi noch andere Polizeidienststellen protokollieren nachträglich Verlustanzeigen.



Begrüßung in Vietnam


Die jeweils ranghöchsten Anwesenden beider Seiten begrüßen sich zuerst. Grundsätzlich sollten hochrangige und ältere Personen zuerst und sehr höflich begrüßt werden. Der Händedruck ist im Umgang mit Ausländern mittlerweile üblich. Hierbei gilt jedoch: ein sanfter Händedruck genügt. Verwenden Sie beide Hände für die Begrüßung, ist dies ein Zeichen tiefen Respekts. Die traditionelle Verbeugung oder das Beugen des Kopfes ist für Nicht-Vietnamesen eher unüblich. Männer und Frauen berühren sich in der Öffentlichkeit nicht. Schütteln Sie die Hand einer Frau nur dann, wenn Sie Ihnen zuerst die Hand reicht. Die Frage „Wie geht es Ihnen?“ bei der Begrüßung ist eine reine, gleichwohl freundschaftliche, Höflichkeitsformel. Man gibt immer eine positive Antwort oder bedankt sich für die Nachfrage. Auch wenn Sie sonst kein Vietnamesisch sprechen, wird es wohlwollend aufgenommen, wenn Sie in der Landessprache grüßen. Dies ist von der Aussprache auch recht einfach. Ein freundliches „Guten Tag“ („Xin Chao" - ausgesprochen „Sin Tschau“) ist immer ein Bonus.



Business-Essen


Mit geschäftlichen Terminen ist neben dem eigentlichen Business häufig auch der Gang ins Restaurant verbunden. Auf der vietnamesischen Speisekarte findet sich vorwiegend Reis, welcher meist zusammen mit Fleisch und Gemüse gegessen wird. Ein Wörterbuch sollten Sie daher neben Ihrem Geschäftsvisum bzw. Businessvisum immer parat haben. Es ist äußerst hilfreich, wenn die Speisekarte nicht in englischer Sprache verfügbar ist. Restaurants mit westlicher Küche gibt es nur in Ho-Chi-Minh-Stadt und Hanoi. Generell wird empfohlen, dort Essen zu gehen, wo die Einheimischen essen. Weiterhin sollten Sie bei einem Geschäftsessen pünktlich sein. Denn eine Gemeinsamkeit von Deutschen und Vietnamesen ist ihr Verhältnis zur Zeit. Vietnamesen erscheinen zu Terminen im Normalfall pünktlich. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel: In ländlichen Gebieten spielt die Uhrzeit eine weniger große Rolle. Außerdem ist das Ritual, jemanden warten zu lassen, um die eigene Machtposition darzustellen, durchaus noch verbreitet. Die Regel ist dies allerdings nicht mehr. Insbesondere von den als pünktlich bekannten Menschen aus Deutschland erwartet man, dass sie bei geschäftlichen Verabredungen rechtzeitig erscheinen. Unpünktlichkeit könnte als Unzuverlässigkeit oder gar als Demütigung aufgefasst werden.

Die Informationen über notwendige Unterlagen für Ihre Reise können Sie direkt bei der vietnamesischen Botschaft in Berlin erfragen.

 

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